Geising – schon lange ein begehrter Urlaubsort

Die Stadt Geising wurde 1374 erstmals urkundlich erwähnt. Damals regierte der berühmte Kaiser Karl IV. das Reich. Das Stadtrecht erhielt Geising 1462, also genau 30 Jahre vor der Entdeckung Amerikas. Durch Zinnfunde angelockt, siedelten bald die ersten  Bergleute in diesem Teil des Osterzgebirges. Über 500 Jahre lang wurden Silber und Zinn aus dem Gestein geholt. Mit Ende des Bergbaus beginnt dann auch schon Geisings Geschichte als Urlaubsort, besonders als Wintersportort.

Dank ihrer besonderen Lage entwickelte sich die Stadt zu einem  touristischen Anziehungspunkt. Die vielen Sport- und Freizeitangebote, die saubere Höhenluft und die wunderschönen Wanderwege der Gegend zogen und ziehen Naturliebhaber aus den sächsischen Großstädten an, vor allem aus Dresden.

Das Ortszentrum steht als historische und gut erhaltene Siedlungsanlage weitgehend unter Denkmalschutz. Da die Stadt im Laufe ihrer Entwicklung von größeren Bränden verschont wurde, blieb ihr Grundriss seit dem 16. Jahrhundert fast unverändert erhalten.

Der berühmteste Sohn der heutigen Stadt Geising, die aktuell rund 3200 Einwohner hat, ist übrigens George Bähr (1666–1738), der Baumeister der Dresdner Frauenkirche.

Idyll für Wintersportler

Die Wintersportler lieben den Ort, weil er mit seinen Abfahrten und Loipen windgeschützt zwischen den Bergen liegt und weil man in Geising und seiner näheren Umgebung eine Vielzahl von Wintersport-Möglichkeiten aller Schwierigkeitsgrade findet.

Zum selben Skigebiet gehören neben dem Geisinger Hang mit zwei Liften und einem Anfänger-Lift  der Hang im benachbarten Altenberg mit verschiedenen, anspruchsvollen Pisten und nur rund 10 Kilometer vom Waldhotel am Aschergraben entfernt, am markanten Steilabfall des Erzgebirges, auf tschechischer Seite der „Stürmer“ (Bournak) mit fünf Pisten, darunter schwarze, rote und blaue.